UNSERE
PFLEGE
STELLEN

Sie sind Gold wert

Sprungbrett in ein glückliches Hundeleben...

IN BESTEN HÄNDEN

Pflegestelle in Igersheim

Pflegestelle in Igersheim

Barbara

Igersheim

"Mit meinen vier Kindern und unserer Hündin Cora sind wir nun seit eineinhalb Jahren Pflegestelle für den Tierschutzverein Maoland. Vor kurzem ist unser 12. Pflegehund in sein Zuhause eingezogen.

Ich bin Pflegestelle, weil ich einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass es einigen Straßenhunden besser geht und weil es mich emotional sehr berührt, was Marinela jeden Tag auf sich nimmt um die Hunde zu retten. Auch möchte ich den Verein unterstützen, die so viel Zeit, Geld und Geduld investieren um die Tiere zu retten. Hier kann ich wirklich etwas tun!!!

Es ist immer sehr spannend für uns, wenn ein neuer Hund zu uns kommt. Wir kennen ihn ja nur von Bildern und den Beschreibungen von der Homepage oder was uns Jana über ihn erzählt. Manche Hunde gewöhnen sich super schnell ein, manche sitzen die ersten Tage nur unter unserem Esstisch und beobachten uns von dort aus und nur ein Leckerchen oder die Gassirunde kann sie von dort hervorlocken. Die meisten Hunde haben ihr bisheriges Leben nur draußen verbracht und kommen bei uns das erste Mal in ein Haus, steigen das erste Mal Treppen hoch, gehen das erste Mal Gassi an der Leine.

Die ersten Tage sind manchmal etwas anstrengend, weil die Hunde sich an so viel Neues gewöhnen und noch viel lernen müssen. Sie sind dann ziemlich aufgeregt. Um so schöner ist es, wenn sie Tag für Tag mehr ankommen, sich an unseren Tagesablauf gewöhnen und anfangen ihr neues Leben zu genießen. Und die Hunde sind alle so dankbar. Manchmal sieht es fast so aus, als ob sie lachen, wenn sie mit unserer Hündin über die Wiese rennen oder in unserem Gassi-Rudel mitlaufen.

Es ist einfach toll und berührend für mich zu sehen, welche Entwicklung die Hunde machen, in der Zeit in der sie bei uns sind. Ich muss immer wieder an unseren Pflegehund Oz denken. Die erste Woche kamen wir mit ihm beim Gassi immer nur ein paar Hundert Meter weit. Das war sehr frustrierend. Er war es einfach nicht gewöhnt zu laufen, weil er sich im Tierheim immer in seiner Hundehütte verkrochen hat. Auch ist er sehr erschrocken, wenn wir hektische Bewegungen gemacht haben. Tag für Tag haben wir unsere Spaziergänge ausdehnen können und er hat gelernt, dass er von uns nichts zu befürchten hat. Am Ende ist er mit uns 10 km weit gelaufen, ohne Leine, immer an meiner Seite. Ein echter Traumhund. Der Abschied von ihm fiel mir SEHR schwer.

Aber ich habe mich mittlerweile ans Loslassen gewöhnt. Der Grund warum ich Pflegestelle mache ist, den Hunden in ein tolles, verdientes Leben zu helfen. Und wenn ich daran denke, wenn sie von ihren "neuen" Familien abgeholt werden, dann fließen mittlerweile nicht mehr so viele Tränen.
Mit den meisten Adoptanten der Pflegehunde haben wir immer noch Kontakt und bekommen ab und zu Bilder oder Videos geschickt. Darüber freuen wir uns sehr.

Ich hoffe, dass ich noch ganz vielen weiteren Hunden diese Unterstützung geben kann. Und mir geht das Herz auf und es macht mich auch ein klein bisschen Stolz, dass ich den Tierschutzverein so unterstützen kann. Denn sie leisten alle so viel."

Sie alle waren bei Barbara

Oz

Tyson

Eddie

Ella

Cooper

Runa

Diablo

Mila

Urs

Oskar

Mara

Piccolo

Pflegestelle in Schwaigern

Angela und Markus

Schwaigern

"Wir sind seit Herbst 2018 Pflegestelle für Maoland, es ist eine wunderbare Aufgabe! Die Hunde aus Rumänien haben es verdient, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und endlich ein schönes Zuhause zu bekommen! Die Mitarbeiter vom Maoland-Verein sind herzensgute Menschen und stehen den neuen Familien und Pflegestellen immer mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind von ihrer Arbeit überzeugt und leiten den Verein mit ganzem Herzen.

Es ist spannend, wenn man einen Hund ausgewählt hat und dieser dann samstags mit dem Transporter in Deutschland am Treffpunkt ankommt. Wird er sich mit unserem Rüden vertragen? 

Mit einem Treppenschutzgitter hindern wir die Hunde daran, unbeobachtet aus der Haustüre zu verschwinden. Der Pflegehund bekommt einen eigenen Schlafplatz neben dem Körbchen von unserem Hund. Die Hunde lernen das Leben in einem Haus kennen, lernen Treppen steigen, im Auto mitzufahren, alleine zu bleiben. Sie lernen, keine Angst vor den alltäglichen Geräuschen und Gegenständen zu haben.

Tag für Tag bekommen die Hunde mehr Vertrauen zu uns. Es ist schön zu sehen, wie sie sich freuen, wenn man nach Hause oder nur aus dem Keller kommt.
Sie beginnen, unsere „Bräuche“ zu verstehen und Regeln einzuhalten. Wenn wir die Hunde nach ein paar Tagen etwas kennengelernt haben, erstellen wir eine Beschreibung mit schönen Bildern, die dann der Tierschutzverein für die Vermittlung verwendet. Der Pflegehund soll schließlich den passenden Besitzer finden.

Anfragen von Interessenten werden an uns weitergeleitet. Wir nehmen dann Kontakt auf und vereinbaren ein erstes Treffen. Wir geben ihnen Tipps, wie sie es in der Eingewöhnungsphase am besten mit dem neuen Familienmitglied angehen können. Manchmal ist bei dem ersten Kennenlernen auch jemand vom Verein dabei, so kann vielleicht noch die ein oder andere Frage beantwortet werden.
Wir weisen jeden Interessenten ausdrücklich auf das Anlegen des Sicherheitsgeschirrs und bei Bedarf auch auf die zusätzliche Doppelsicherung mit Halsband und 2 Leinen hin. Es wäre grausam für den Hund, wenn er durch die Unachtsamkeit der neuen Besitzer in den ersten Tagen gleich weglaufen würde.

Wenn es dann soweit ist und der Hund zu seiner neuen Familie umziehen darf, sind wir natürlich ein bisschen traurig. Schließlich haben wir uns schon an den Hund und seine „Eigenheiten“ gewöhnt. Auf der anderen Seite freuen wir uns, denn nur so hat der nächste "Maoländer" eine Chance, Rumänien für immer zu verlassen. Und genau das ist der Grund, warum wir Pflegestelle sind!"

Pflegestelle in Oberaudorf

Betty

Oberaudorf

"Ich bin 28 Jahre alt und lebe im schönen Oberaudorf. Ich selber habe einen Hund aus der Tiertötung. Ich habe damals auch meinen Hund von einer Pflegestelle abgeholt, und durch die vielen Gespräche wurde klar: irgendwann will Ich das auch machen! Anfangs war ich eher ängstlich... Trau ich mich? Schaff ich das?

Und jetzt?...
Ich bin froh, dass ich mich doch überwunden habe, und möchte diese Erfahrungen nicht mehr missen. Die Türe vom Transporter geht auf, und all die Ängste und Befürchtungen sind verflogen. Die Gespräche mit dem Verein, die einem wirklich mit Rat und Tat zur Seite stehen, helfen mir ungemein. Auch, dass sie alles drum herum organisieren, sodass wir Pflegestellen uns um nichts kümmern müssen (z.B. der Transport).

Ich finde Pflegestellen sehr wichtig!
Wir lernen die Hunde in den verschiedensten Situationen kennen, können testen ob es mit Kindern oder Tieren z.B. Katzen klappt. Und wie später seine Umgebung im neuen Zuhause sein soll.
Wir geben dem Pflegehund ein sicheres und artgerechtes Zuhause und lassen ihm alle Zuneigung und Pflege angedeihen, die notwendig ist, um den Hund gesundheitlich und psychisch wiederherzustellen und ihm seine Würde wiederzugeben.

Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, die Hunde so früh wie möglich zu sozialisieren. Wir können die Vereine und die Shelter in Rumänien wirklich unterstützen mit Pflegestellen, denn die Zeit reicht meist nicht aus, um die Hunde für ein Leben im Haus oder in einer Wohnung vorzubereiten.

Zuhause angekommen geht es erstmal ab in die Badewanne.
Danach lasse Ich den Hund in Ruhe ankommen. Wasser, Fressen und sein Körbchen stelle Ich erstmal unmittelbar zusammen hin.

Meine Aufgaben sind dann in den nächsten Tagen zu schauen: wie ist der Charakter, welche Bedürfnisse hat der Hund? Wie reagiert er in den verschiedensten Alltagssituationen? Ist der Hund eher neugierig, eher vorsichtig oder unterwürfig?
Familien die Interesse an einer Adoption von dem Pflegehund haben, kommen zu uns nach Hause und lernen den Hund kennen. Meistens gehe ich mit den Leuten spazieren und tausche mich mit ihnen aus, lerne sie kennen und schätze ein. Auch die Leute selbst sollten möglichst gut abschätzen können, ob der Hund zu Ihnen passt.

Ich finde es schön Pflegestelle zu sein, da man die Möglichkeit hat, dem Neuankömmling zu zeigen, wie Fleisch und Leberwurst schmecken, wie komfortabel es auf einer Couch oder im Hundebett ist. Wie es ist, mit anderen Hundekumpels über die Wiesen zu toben, und dass es auch Spaß machen kann, an der Leine zu laufen.

Am Tag, wenn der Hund von seiner neuen Familie abgeholt wird, schüttelt und rüttelt es mich. Fragen über Fragen in meinem Kopf: wird es mein geliebter Pflegling dort guthaben? Wie geht es ihm? Wir können den Leuten immer nur vor den Kopf schauen. Ich bleibe "allein" zurück.
Du bist weg.... Tränen ja, auch die fließen...

Den Lohn haben wir aber dann paar Tage bzw. Wochen später, wenn wir Fotos, Berichte oder sogar Besuche von unserem Pflegling bekommen, und ihn glücklich und übers ganze Gesicht strahlen sehen, da er dann weiß, dass er wirklich angekommen ist. Zu sehen, wie das zerbrochene Herz von Tag zu Tag wieder heile wird, ist einfach unbeschreiblich schön. Die ersten Schritte mit den Hunden und ihre Entwicklung zu sehen macht mir einfach die größte Freude.
Das schönste daran ist die Hunde irgendwann wieder zu sehen, toll entwickelt, geliebt und zufrieden in ihrem neuen Zuhause!

Ich liebe es einfach mit Hunden zusammen zu sein, ein Hund fragt sich nicht, ob er mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

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